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Aktive: SVN im Pokal weiter


Normannia schlägt die Nibelungen in der Verlängerung mit 3:0

Pokalachtelfinale, Flutlichtatmosphäre und zwei Wormser Traditionsvereine im Derby. Die Vorzeichen auf einen unterhaltsamen Fußballabend standen gut und am Ende bekamen die Zuschauer dann auch 120 spannende Minuten geboten.

Im letzten Spiel der Runde der letzten 16 schenkten sich beide Teams nichts, auf Tore musste jedoch lange gewartet werden. Am Ende kam dann auch noch Farbe ins Spiel. Insgesamt lieferte man sich ein Duell auf Augenhöhe, wobei die Nibelungen sicherlich mehr als B-Klasse-Niveau besitzen.

Kreispokal Alzey-Worms: Normannia - ASV Nibelungen Worms 3:0 n.V.

Vom Start weg gingen beide Mannschaften direkt zur Sache, ohne Abtasten lieferte man sich im Mittelfeld intensive Duelle um den Ball. Die Nibelungen hatten leichte Feldvorteile, versuchten es aber vorwiegend mit langen Bällen, mit der Abwehrchef Heidenmann zumeist Torjäger Scherer anvisierte. Die Normannia-Defensive um Milosh Lieth und Justus Schilling allerdings engte Scherers Kreise erfolgreich ein, stand bombensicher und fing alles Gefährliche ab.

Die Normannia zeigte ihrerseits vor allem auf kämpferischer Ebene ein gutes Spiel, geizte jedoch mit sauberem Kombinationsfußball. Wenn man mal schnell spielte, kam man auch zügig in die gefährlichen Regionen, jedoch fehlte meist der letzte Pass. So blieben insgesamt Torchancen Mangelware, außer ein paar Eckbällen hatten beide Keeper wenig zu tun.

Nach dem Seitenwechsel sahen die knapp 200 Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel, Tempo und Intensität blieben hoch. Beim Spiel in die Spitze taten sich beide Teams jedoch weiterhin schwer. Während sich auf der einen Seite die Nibelungen-Offensive an der Innenverteidigung der Normannia weiter aufrieb, fehlte auch dem SVN auf der anderen Seite die letzte zündende Idee, um wirklich klare Torchancen herauszuspielen. Nach einer knappen Stunde hätte es dann aber fast geklingelt im ASV-Kasten, als Justus Schilling nach einem abgewehrten Standard abzog, Nibelungen-Keeper Götzinger tauchte jedoch blitzschnell ab und lenkte die Kugel um den Pfosten.

Auf der Gegenseite ergab sich wenig später eine ähnliche Situation, als Nibelunge Heidenmann aus zehn Metern scharf ins Eck feuerte, Normannia-Keeper Hallermann das Leder jedoch noch herausfischte. Mehr Torchancen waren auch in der zweiten Hälfte nicht zu verzeichen, stattdessen kam Farbe ins Spiel. Nibelunge Cekic musste nach einem Foul im Mittelfeld mit der zweiten gelben Karte vom Feld. Die Nibelungen versuchten nun den Mann weniger zu kompensieren und das Spiel ausgeglichen zu halten, langsam bekam die Normannia jedoch Übergewicht. In der regulären Spielzeit passierte aber nichts mehr, womit es für beide Mannschaften in die Verlängerung ging.

So langsam aber sicher näherte sich in dieser die Normannia dann dem ASV-Kasten an und als nach 96 Minuten Steffen Graf clever Kapitän Daniel Möbius im Strafraum in Szene setzte, behielt dieser einen kühlen Kopf und schoss das Leder unhaltbar ins lange Eck - 1:0 Pfiffligheim. Als sich dann Nibelunge Nogueira zu einer Tätlichkeit gegen Marc Strobel hinreißen ließ, bekam er zurecht Rot und der ASV agierte nur noch zu neunt. Die Normannia drängte nun auf die Entscheidung und nach dem erneuten Seitenwechsel fand der eingewechselte Tobias Peschel in der Mitte Timo Kerth, der die Nerven behielt und zum vorentscheidenden 2:0 einschob (109.). Und weil's so schön war machte Kerth wenig später aus ähnlicher Position nach Vorlage von Jona Aiglstorfer den Deckel drauf und besorgte das 3:0 (116.).

Nun war auch die Gegenwehr der Nibelungen gebrochen und nach 120 langen Minuten pfiff der Schiedsrichter ein unterhaltsames Achtelfinale ab. Die Normannia steht damit in der nächsten Runde des Pokals, der Gegner hierfür steht noch nicht fest. Der Fokus der Normannia richtet sich jedoch erstmal auf das Wochenende, wenn man gegen die gut gestartete Horchheimer Reserve antritt. Jetzt heißt es erst mal regenerieren und die Akkus für Sonntag aufladen.

Für die Normannia spielten: Hallermann, Schmitt (23. S. Graf), Wach, Lieth, Schilling (100. Wendel), Aiglstorfer, Landua (82. Strobel), Möbius, Glaser (69. Peschel), Müller, Kerth