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Blau-Weiß-Bollwerk hält lange stand - Alex Horle erzielt Tor des Tages

Es war das erwartet unbequeme Spiel. Nicht zuletzt hatte der FC Blau Weiß Worms in den letzten Wochen schon achtbare Ergebnisse geliefert. Die Elf vom alten Schlachthof versuchte gar nicht erst mitzuspielen, sondern verlegte sich aufs Mauern und Kämpfen und tat dies fast noch mit zählbarem Erfolg.

Die erste Hälfte ist schnell erzählt. Der SVN war von Anfang an spielbestimmend und drängte den Gegner in die eigene Hälfte. Chancen wurden jedoch entweder leichtfertig vergeben oder nicht sauber zuende gespielt. Steffen Grafs Kopfball brachte beinahe die Führung, knallte aber ans Lattenkreuz. Was sonst durchkam, war sichere Beute von Blau-Weiß-Keeper Schuhmacher. Nicht zuletzt der biedere Hartplatz war ausschlaggebend, dass die Normannia ihr Spiel nicht so recht aufziehen konnte und immer wieder im Abwehr-Bollwerk der Gastgeber hängenblieb. Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause sahen die ca. 50 Zuschauer ein ähnliches Bild. Pfiffligheim packte noch eine Schippe mehr drauf und schnürte Blau Weiß in der eigenen Hälfte ein. Zwangsläufig führte dies auch zu Chancen. In Minute 62. bekamen die Gastgeber den Ball nicht aus dem Fünfer und Brüne Lackmann stocherte das Leder denkbar knapp vorbei. Kurz zuvor war schon Alex Horle frei durch, schoss aber genau auf Schuhmacher. Und kurz danach köpfte ebenfalls auf diesen, obwohl am langen Pfosten Henrik Boßmeyer frei stand. 

Manch einer war wohl zu diesem Zeitpunkt schon geneigt, die Partie als ein typisches 0:0-Spiel abzutun. Doch dann kam die 75. Spielminute: Ricardo Landua tankte sich gut am Sechzehner durch und bediente Alex Horle, der diesmal abgebrüht zum 1:0 für die Normannia einschob. Hiernach rannte der SVN verständlicherweise nicht mehr auf Biegen und Brechen an, Blau Weiß wusste dem Treffer aber auch nichts mehr entgegenzusetzen. Bei einem Eckball kurz vor Schluss kam dann tatsächlich noch etwas wie Gefahr für das Normannen-Tor zustande, der Kopfball ging jedoch genau auf Florian Graf.

Für die Zuschauer war es sicherlich eher ein nervenaufreibendes, als ein schön anzusehendes Spiel. Doch auch diese vermeintlich typischen 0:0-Spiele zu gewinnen bedarf einiges an Einsatz und Siegeswillen. Die Normannia fährt somit die Herbstmeisterschaft ein und distanziert zumindest den VfR Alsheim (0:0 in Heppenheim) bei einem mehr absolvierten Spiel auf zwölf Punkte. Die Nibelungen-Reserve bleibt mit einem 5:1 gegen Rheindürkheim II weiter oben dran. Nächste Woche ist der SVN spielfrei, danach empfängt man den TuS Monzernheim zum Rückrundenauftakt.

Für die Normannia spielten: F. Graf, Lentz, Lackmann, Berzati, Schmitt, Wach, Schopper, Horle, Möbius, Glaser, Boßmeyer, S. Graf, Pinel, Landua

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