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SVN besiegt Nibelungen mit 6:2 - Ergebnis erst nach zähem Beginn herausgeschossen

Mit einem 6:2 und drei wichtigen Punkten im Gepäck kehrte die Normannia aus dem Wormser Norden heim. Bis es zu diesem klaren Ergebnis kam, hatte man einiges an Arbeit zu verrichten, machte sich das Leben aber auch teilweise unnötig schwer.

Die Nibelungen begannen forsch und suchten ihr Heil in der Offensive. Die Normannia hatte zunächst Anpassungsschwierigkeiten ob des ungeliebten Hartplatzes und vermochte sich in den Anfangsminuten keine echten Chancen auszuspielen. Die erste war dann aber drin. Dominik Brust behielt vorm Tor die Nerven und traf zum 1:0 - zugegebenermaßen aus abseitsverdächtiger Position (14.). Davon unbeeindruckt zeigten sich die Nibelungen, spielten auch weiter mutig nach vorne und hatten Erfolg. Einem Pass in die Schnittstelle ging kein Normanne nach und Sanders schob zum 1:1 ein.

Brust knapp vorbei, Glaser verzogen - der SVN kam nun zu Chancen. Gleichzeitig zogen die Nibelungen ihre gewohnt harte Gangart auf. Der SVN verlor hierbei nicht die Nerven und nach einer Kombination über Glaser und Wach schob Brust zum 2:1 ein. Unterhaltsam ging es weiter: Nach eigenem Einwurf verlor die Normannia völlig unbedrängt den Ball, die Nibelungen konterten über Selzer und Jennerich lochte zum Ausgleich ein (36.). Das 2:2 hielt wiederum nur kurz, denn als Brust im Nibelungen-Strafraum rüde von den Beinen geholt wurde, verwandelte Ricardo Landua sicher (44.) - 3:2. Nach der Halbzeitpause verpasste es zunächst Jennerich für die Nibelungen auszugleichen. Auf der Gegenseite verpasste Horle knapp das 3:1. Die Nibelungen bauten langsam aber sicher in puncto Fitness ab und versuchten dies über eine härtere Gangart auszugleichen. Doch auch hiervon ließ sich der SVN nicht wirklich beeindrucken und setzte nach einem Eckball das nächste Ausrufezeichen: Lackmanns Kopfball ging jedoch knapp am kurzen Pfosten vorbei. In der 70. Minute schloss Brust mit seinem dritten Treffer eine feine Kombination über Glaser und Landua zum 4:2 ab. Bei den Nibelungen schwanden nun zusehends die Kräfte und Swierczyna machte mit einem wuchtigen Abschluss alle Zweifel zunichte. In der Schlussviertelstunde boten sich den in der zweiten Halbzeit deutlich überlegenen Normannen noch weitere Chancen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Für das 6:2 musste aber erneut ein Strafstoß herhalten, nach Foul an Wach vollstreckte Lentz humorlos in den Winkel.

Die Nibelungen hat die Normannia nun auf 14 Punkte distanziert, der Start in die Wochen der Wahrheit ist geglückt. Nächste Woche empfängt man die Reserve von Rhenania Rheindürkheim, dazu in Kürze hier mehr.

Für die Normannia spielten: F. Graf, Lentz, Lieth, Lackmann, Wach, Zerfaß, Brust, Horle, Landua, Schopper, Glaser, Schmid, Schmitt, Swierczyna

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