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Normannia mit maximalem Erfolg – Integration neuer Spieler gelingt

„Wer hätte das gedacht?“ Diesen Satz hört man öfter dieser Tage rund um das Sportgelände des SV Normannia. Gemeint ist die Tatsache, dass aus der im letzten Sommer runderneuerten Normannia-Truppe eine echte Mannschaft entstand, die direkt erfolgreichen und ansehnlichen Fußball spielte. Nach dem erneuten undankbaren dritten Platz in der Vorsaison verließen neben Trainer Klaus Müller zahlreiche Leistungsträger den Verein.

Unter dem neuen Übungsleiter Stelio Vardaxis schloss sich zunächst ein großer Teil der letztjährigen A-Junioren-Meistermannschaft des SV Leiselheim dem SVN an. Ergänzt mit alteingesessenen Normannen und einigen aus verschiedensten Teilen Deutschlands stammenden Studenten der Hochschule Worms hatte man zu Saisonbeginn einen bunt zusammengewürfelten Haufen Fußballer, die jedoch alle etwas von ihrem Handwerk verstehen. Schon zu Saisonbeginn merkte man, dass hier etwas entstehen könnte. „Alles klore Kerl!“, würde der Wormser sagen. Dass aus diesen eine Meistermannschaft erwuchs lag natürlich vor allem an Neu-Trainer Vardaxis, für den es die erste Trainerstation im Aktivenbereich darstellte und der mit einem passenden System und der nötigen Disziplin die Mannschaft formte.

Nach einer äußerst konstanten Vorrunde, als man lediglich gegen eine verstärkte Nibelungen-Zweite beim 3:3 Lehrgeld bezahlte, stand man im Winter auf Platz eins der Tabelle. Hier legte man personell noch mal nach und verpflichtete weitere Neuzugänge, die zum Teil lange höherklassig gekickt hatten und entsprechende Qualität und Erfahrung einbringen konnten.

Nach einer guten Vorbereitung, die man dankbarerweise auf dem Kunstrasen der Wormatia absolvieren durfte, knüpfte man in der Rückrunde nahtlos an die guten Leistungen der Hinrunde an. Mit Disziplin und Konstanz setzte man sich immer weiter vom Rest der Liga ab und schaffte sich ein ordentliches Polster. Als man dann im März gegen die drei schärfsten Verfolger sieben Punkte holte, rückte die Meisterschaft vollends in greifbare Nähe. Indem man weiter die Konzentration hochhielt und jeden Gegner entsprechend ernst nahm, konnte man bereits sechs Spieltage vor Schluss die Meisterschaft eintüten. Es spricht für die Moral und den Teamgeist der Mannschaft, dass man auch die letzten Spiele erfolgreich bestritt und die Saison ungeschlagen beendete.

Für die nächste Saison bleibt das Team zusammen, einige studienbedingte Ausfälle wird man verkraften müssen. Eine Klasse höher wird man nicht mehr die Übermannschaft sein, was aber keine Rolle spielt. Konzentriert sich die Mannschaft auf ihre Stärken und bestätigt den guten Spirit aus der Meistersaison, so wird auch nächste Saison guter Fußball gespielt und der Erfolg sich einstellen.

Über die neue Saison und entsprechende Neuzugänge wird an dieser Stelle in Kürze berichtet werden.

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