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SVN mit spätem Ausgleich - Individuelle Fehler kosten Punkte

Die Voraussetzungen für ein Spitzenspiel waren gegeben. Heraus kam am Ende ein torreiches Unentschieden, das die Erwartungen nur zum Teil erfüllte. Viel Kampf, nur vereinzelt schöner Fußball und individuelle Fehler - nicht so ganz ein Spitzenspiel. Der SVN schenkte Abenheim zu leicht die Tore, bewies aber Nehmerqualitäten und kam nach Rückstand immer wieder zurück.

In Hälfte eins entpuppte sich Abenheim als die erwartet harte Nuss. Mit Zweikampfhärte teils über der Grenze des Erlaubten und robustem Offensiveinsatz hatte der FSV zunächst mehr vom Spiel. Die Normannia offenbarte in dieser Phase des Spiels Schwächen im Defensivspiel, vor allem Abstimmungsprobleme und individuelle Fehler sorgten für Abenheimer Torgefahr. Auch bei den zweiten Bällen setzte der SVN zu selten nach und verschenkte so im Mittelfeld viele Bälle. Der Führung Abenheims ging eine Reihe von Fehlern heraus, kein Abenheimer wurde entscheidend angegangen. Der Ball landete bei Weinheimer, der im Sechzehner freistehend einschießen konnte (22.). Die Normannia tat nun mehr fürs Offensivspiel, Abschlüsse kamen jedoch oft zu ungenau und meist am Tor vorbei. Besser machte es in Minute 38 Maurizio Scherer, den Ball an Keeper Schneider vorbei ins Tor legte - 1:1. Bis zur Halbzeit passierte dann auch nichts mehr. Der Ansehnlichkeit des Spiels keinen Gefallen tat auch Schiedsrichter Klomann, der mit einigen sehr fragwürdigen Entscheidungen für staunende Augen sorgte.

Nach dem Seitenwechsel fing sich der SVN dann unnötigerweise direkt den Ausgleich. Daniel Möbius wurde im Aufbauspiel von Weinheimer der Ball stibitzt, den dieser sogleich abschloss. Keeper Hallermann - heute fernab von Normalform - trat über den harmlosen Ball, der geradewegs weiter ins Tor kullerte (46.). Was nun folgte war Powerplay der Normannia. Schlagartig kombinierte man sich sicher durch die Abenheimer Reihen, spielte den FSV förmlich an die Wand. Etliche Chancen wurden herausgespielt, Tore wollten indes noch nicht fallen. Alleine Jona Aiglstorfer scheiterte einmal an FSV-Keeper Schneider und verpasste kurz darauf knapp den Ball. Der Ausgleich war wieder Maurizio Scherer vorbehalten, der frei vor Schneider die Nerven behielt (70.). In der Folge blieb Abenheim, dass außer den Toren kaum zwingende Torchancen aus dem Spiel heraus hatte, vor allem durch Standards brandgefährlich. Als dann Schneider bei einem Freistoß ungedeckt einköpfen konnte, sah es schon nach einer Niederlage für den SVN aus. In der letzten Minute der Nachspielzeit wurde Jona Aiglstorfer dann am Sechzehner umgetreten und Dennis Krauberger verwandelte den fälligen Freistoß über Keeper Schneider hinweg zum 3:3.

Alles in allem könnte man von zwei verschenkten Punkten sprechen, dem Spielverlauf nach muss man aber mit dem einen gewonnenen zufrieden sein. Ganz nebenbei hat man durch die Eppelsheimer Niederlage gegen Rheindürkheim die Tabellenführung punktgleich mit dem VfL Eppelsheim übernommen. Blenden lassen sollte man sich davon zu diesem Zeitpunkt der Saison aber keineswegs. Viel eher gilt es, die heutigen Fehler zu analysieren, abzustellen und nächste Woche bei den Nibelungen was zu holen.

Die Normannia spielte mit: Hallermann, Berzati, Benz (73. Palade), Schmitt, Bauer (63. Schopper), Lentz, Landua, Scherer (70. S. Graf), Krauberger, Möbius, Aiglstorfer

 

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