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Normannia hat noch Rost drauf - Gimbsheim technisch stark

0:12 hieß es am Ende für den SV Gimbsheim gegen die Normannia, ergebnistechnisch ein Muster ohne Wert. Das man sich in den letzten zehn Minuten noch fünf Tore gegen den munter aufspielenden Bezirksligisten fing, fühlt sich natürlich nicht gut an. Andererseits reichten die Akkus eben noch nicht für 90 Minuten, woran es in den kommenden Wochen zu arbeiten  gilt.

Für das erste Spiel 2018 sah es phasenwe schon ganz gut aus. Auf dem Gimbsheimer Kunstrasen stand der SVN in der Anfangsphase kompakt und gut, verteidigte robust und ließ durch die Mitte nichts zu. Gimbsheim agierte zumeist ballsicher, setzte die Außen ein, brachte jedoch nichts Gefährliches auf den Normannia-Kasten.

Etwas mehr als zwanzig Minuten stand die Null, bis Gimbsheim nach einem Eckball zum 1:0 abstaubte. In Hälfte eins traf Gimbsheim noch drei weitere Male, wobei die Normannia gerade nach bei Standards noch ordentlich Rost aus der Winterpause drauf hatte. Nach vorne schaffte der SVN selten Entlastung, meist war ein Normanne allein auf weiter Flur.

In Hälfte zwei spielte die Normannia mehr mit und verbuchte auch den ein oder anderen Torschuss. Die klarste Chance hatte Timo Glaser, der aus zehn Metern an SV-Keeper Selzer scheiterte. Die Intensivierung der eigenen Offensiv-Bemühungen eröffnete dem SVG Räume und nun traf Gimbsheim auch aus dem Spiel. Mittlerweile mit Dreh- und Angelpunkt Seyfert auf dem Feld kombinierte Gimbsheim gut und zeigte sich im Abschluss routiniert und abgeklärt. Der Normannen-Defensive merkte man die lange Pause an, auch in Sachen Kondition war noch ordentlich Luft nach oben.  Letzteres war aber zu erwarten, war das Spiel doch erst die zweite Einheit der Vorbereitung. So hatte man am Ende gegen den fitteren Bezirksligisten nichts mehr entgegenzusetzen und fing sich ein paar Tore zu viel.

 

 

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