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SVN lässt zwei Punkte liegen – Erste Hälfte schwach

Mit einem 1:1 im Gepäck kam die Normannia aus Wiesoppenheim zurück, viel lieber hätte sie einen Sieg mitgebracht. Dass es damit nichts wurde, lag in erster Linie an den letzten paar Prozent Einsatz, die der SVN vor allem in Hälfte eins vermissen ließ. Auch ein paar fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen, Pech mit Pfosten und Latte und ein gut aufgelegter TuS-Keeper verhinderten einen Auswärtsdreier zum Auftakt.

Die Partie begann ausgeglichen, Wiesoppenheim erarbeitete sich in der Folge zunächst mehr Spielanteile, ohne zwingend vors Tor zu kommen. Lediglich ein paar Standards segelten auf den Normannia-Kasten, wirkliche Gefahr kam jedoch nicht auf. Auf Seiten der Normannia fehlte es an Koordination in der Spieleröffnung, oft verschenkte man das Leder allzu uninspiriert und musste wieder hinterherlaufen. Gefährlich wurde die Normannia vor allem durch Einzelaktionen, einen Schuss von Kenas Osei aus spitzem Winkel parierte Wiesoppenheims Torhüter Vardaxis (25.), Rachid Rahimi visierte kurz darauf den Pfosten an (37.). Ein Tor fiel dafür auf der Gegenseite, als sich die TuS-Offensive einen zu kurz geratenen Rückpass erlief und in Überzahl leichtes Spiel vorm Normannia-Tor hatte (41.).

Die zweite Hälfte begann mit etwas mehr Tempo, der SVN biss sich nun in die Partie. Wiesoppenheim ließ sich mehr und mehr in die eigene Hälfte fallen. Lange Bälle von TuS-Libero Krämer sorgten nur noch selten für Gefahr. Die Normannia dagegen näherte sich nun dem Wiesoppenheimer Tor und nach mehreren Halbchancen war es Torjäger Sefkan Tas, der im Fünfer die Übersicht behielt und einschob (60.). Pfiffligheim war nun feldüberlegen und erspielte sich aussichtsreiche Chancen. Als Sefkan Tas in der 73. Minute frei durch war sahen viele schon das 2:1 fallen, Schiedsrichter Krenzer entschied jedoch fälschlicherweise auf Abseits. Kurz darauf zog der eingewechselte Anthony Brewington volley ab, wurde jedoch gerade noch entscheidend geblockt. Auf der Gegenseite hätte Krämer fast für den Lucky Punch des TuS gesorgt, seinen Distanzschuss lenkte SVN-Keeper Hallermann jedoch über die Latte. Die letzte Chance der wesentlich rasanteren zweiten Hälfte blieb Timo Glaser vorgehalten, seinen Freistoß lenkte TuS-Keeper Vardaxis aber gerade noch an die Latte.

So blieb’s beim 1:1, drei Punkte wären drin gewesen für die Normannia. Auf der zweiten Halbzeit lässt sich aufbauen und mit etwas mehr Vehemenz und Einsatz gewinnt man im weiteren Verlauf der Saison auch solche Spiele. Der SVN weiß, welche Stellschrauben er drehen muss und wird versuchen, dies bereits nächstes Wochenende gegen Blau-Weiß Worms in die Tat umzusetzen. Dazu hier in Kürze mehr.

Für die Normannia spielten: Hallermann, Lieth, Lentz, Saklican (82. Brewington), Wendel, Wach, Berzati, Osei (70. S. Graf), Glaser, Rahimi (56. Mamakis), Tas

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