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Am Ende steht's 4:4 - Wieder zwei Punkte verloren

Viel vorgenommen hatte sich der SV Normannia für's erste Heimspiel der Saison 2018/2019. Als Gegner empfing man die TSG Bechtheim, welche man jedoch gehörig unterschätzte. Unvermögen im Abschluss, Fehlentscheidungen des Schiedsrichters und mangelnde Konsequenz im Abwehrverhalten ließen am Ende ein 4:4 herausspringen, über das man dem Spielverlauf nach sogar noch froh sein musste.

Die Partie begann turbulent, bereits nach fünf Minuten führte Bechtheim mit 2:0. Trotz aller Warnungen vor Bechtheims Torjäger Vakkas Firat ließ man diesen zwei Mal einschieben, allzu lasch verteidigte die SVN-Defensive in beiden Fällen. Das Bechtheim in der Offensive gute Kicker hat unterschätzte die Normannia ganz offensichtlich. Nach dem Nackenschlag und zwei Toren Rückstand fing sich der SVN jedoch und spielte sich seinerseits Chancen heraus. Angriff um Angriff rollte auf das Bechtheimer Tor, im Netz landete der Ball jedoch nicht. Vor allem Stürmer Anthony Brewington scheiterte gleich mehrfach aus aussichtsreicher Position. Bei einem seltenen Entlastungsangriff startete Bechtheims Aytas durch und markierte das 3:0. Dass Aytas beim Zuspiel mehrere Meter im Abseits stand übersah Schiedsrichter Akbas, der den Mittelkreis selten verließ, ganz offensichtlich.

Der Knoten platzte erst nach der Pause. Die Normannia zog weiter Power-Play gegen die überforderte Bechtheimer Defensive auf und hatte nun endlich Zielwasser getankt. Brewington (49.) und Timo Glaser (58. & 61.), der einen von Bernd Busch zunächst gehaltenen Elfmeter im Nachschuss einlochte, stellten auf 3:3. Das Geschehen spielte sich nun fast ausschließlich in Bechtheims Hälfte ab, bei einem Entlastungsangriff stellte wiederum Aytas auf 4:3 (75.). Hierbei half ihm der Pfosten, jedoch auch die nicht konsequent verteidigende Normannia. Den finalen Ausgleich setzte Daniel Möbius, der im Fünfer zum 4:4 einschob (87.). Einen Normannia-Sieg verhinderte zum Schluss Bechtheims Keeper Bernd Busch, der zwei gefährliche Schüsse klasse entschärfte.

So war die Normannia wie schon gegen Wiesoppenheim das bessere, nicht jedoch das effektivere Team. Am Wochenende wartet mit dem wiedererstarkten TuS Hochheim ein anderes Kaliber, vorher trifft man jedoch noch mal auf Bechtheim. Diesmal gibt's auch sicher einen Sieger, am morgigen Dienstag stehn sich beide Teams im Pokal gegenüber, die Normannia genießt erneut Heimrecht.

Für die Normannia spielten: F. Graf, Lentz, Schmid, Wach, Möbius, Wendel, Osei, Saklican (46. Gobbo), Benz (46. Berzati), Brewington (74. Tas), Glaser

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