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Normannia zu Gast bei der Brauerei Eichbaum in Mannheim

Leistete man sich im bisherigen Rundenverlauf trotz der meist überzeugenden Auftritte noch einige Aussetzer – die 1:3 Niederlage vorletzte Woche gegen Suryoye macht das deutlich – präsentiert sich die Normannia in einem anderen Metier schon konsistenter: Im Biertrinken. Aus diesem Grund reisten Spieler und Betreuer am 5. Oktober auf Einladung der Brauerei Eichbaum nach Mannheim, auf dem Plan standen Führung und Verköstigung.

Zunächst einmal kam es zu einem ersten Umtrunk im ebenso urig wie modernen „Bräukeller“: In dem tollen Ambiente konnte nicht nur die den Normannen ohnehin bestens bekannte Dreifaltigkeit aus Ureich, Naturralder und Weizenbier verköstigt werden. Daneben wurden weitere Sorten von den freundlichen Damen der Eichbaum kredenzt: Das ungefilterte Kellerbier, das „rote“ Räuberbier, ein Export und viele weitere Variationen boten sich den erfahrenen Gaumen der Normannen feil. Das Urteil fiel dabei durchweg positiv aus: Vor allem das jeweils frisch angestochene Ureich- wie Weizenfass erfuhr trinkfreudigen Zuspruch von Spielern und Betreuern gleichermaßen.

Im Anschluss folgte die Führung. An dieser Stelle schon einmal ein dreifaches Piffel-Kumm auf den zu diesem Zwecke extra aus Heidelberg angereisten Mitarbeiter der Eichbaum, der mit großer Freude und umfangreichen Fachwissen die Normannen in die Geheimnisse der Bierbrauerei einzuweisen wusste.  Zunächst einmal bekam man einen Einblick in die Abfüllung, eine einzige Anlage ist hier in der Lage 60 000 Bierflaschen pro Stunde abzufertigen. Angesichts dieser Mengen tüftelten die ersten Spieler schon gedanklich an ihren Bewerbungsunterlagen. Von der Abfüllung ging es in die aufgeheizte Sudpfannen-Anlage, anschließend besah man sich die Läuterbottiche. Zum Abschluss besuchte man noch das Alte Sudhaus, die hier stationierte kupferne Sudpfanne strahlte nicht nur nostalgischen Charme aus, sondern bot auch Einblicke in die so traditionsreiche Historie der Brauerei Eichbaum. 

Anschließend hatte man nochmals ausgiebig Gelegenheit die Führung Revue passieren zu lassen: Erneut im Bräukeller und mit bestem Wirtshausessen versorgt, wurde sich feuchtfröhlich durch die Karte getrunken. Neben den unterschiedlichen Biersorten wurde auch geschnäpselt: Von Mirabellenbrand über Williams-Birne bis zum Haselnussschnaps – auch hier wartete der Eichbaum-Bräukeller mit einem breiten Angebot auf. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Bräukeller auch für private Veranstaltungen gemietet werden kann: Wer eine Location zwischen uriger Trinkhallenromantik und modernster Ausstattung sucht, wird hier sicherlich nicht enttäuscht werden.

Bis 21 Uhr verweilte man noch bei der Eichbaum in Mannheim, ehe man den Rückweg nach Pfiffligheim antrat. Und am Ende des Abends war sich wohl jeder Normanne mit dem Gründungsvater der Vereinigten Staaten Benjamin Franklin einig, dessen weise Worte auch die Wand des Bräukellers zieren: Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will.

In diesem Sinne bedankt sich das gesamte Team der Normannia nochmals herzlich bei der Eichbaum für die Einladung, die tolle Führung und die freundliche Bewirtung durch die Damen im Bräukeller!

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