Pfiffligheim nach 2:0-Sieg verdient eine Runde weiter

Halbfinale! Der SV Normannia steht nach 2017 auch dieses Jahr wieder unter den besten vier Teams der 52. Wormser Stadtmeisterschaft. Beim 2:0-Sieg gegen Ligakonkurrent Ataspor Worms erarbeitete sich der SVN den Sieg bei erneut sommerlichen Temperaturen redlich und gewann nach dem 3:1 gegen Herrnsheim auch das zweite Turnierspiel.

Die Partie begann ausgeglichen, Ataspor agierte ballsicher, ließ jedoch in der Rückwärtsbewegung die nötige Disziplin vermissen und verließ sich etwas zu sehr auf Altmeister Tuna in der Innenverteidigung. Pfiffligheim war früh um Zugriff im Mittelfeld bemüht und griff bei Ballbesitz über die schnellen Außen an. Torchancen erspielte sich in erster Linie die Normannia, Daniel Möbius und Kenas Osei verzogen knapp, Anthony Brewington setzte die aussichtsreichste Chance drüber (23.). Ataspor war bei Ballbesitz stets gefährlich, blieb jedoch meist in der gut gestaffelten Normannia-Defensive hängen. Ein Freistoß von Sen sorgte noch für die meiste Gefahr. Auf der Gegenseite ging der SVN dann durch einen Elfmeter in Führung, den man pfeifen kann, aber nicht muss. Anthony Brewington war’s egal, er schaute Ataspor-Keeper Ilicanli aus und stellte auf 1:0 (37.).

In Hälfte zwei war zunächst Ataspor einen Tick überlegen, konnte das Übergewicht im Mittelfeld jedoch nicht in klare Chancen ummünzen. Auf Seiten der Normannia brachte sich über die rechte Seite Simo Edel gleich mehrfach in aussichtsreiche Position, verzog jedoch knapp oder blieb an Keeper Ilicanli hängen. Die Partie verflachte nun zusehends, erst gegen Ende konnte die Normannia noch mal eine Schippe drauflegen. Jona Aiglstorfer holte dann auch noch mal Zählbares, als er in Minute 85 über rechts in Szene gesetzt wurde, die Übersicht behielt und zum entscheidenden 2:0 einlochte.

Mehr passierte nicht mehr, die Normannia steht verdient im Halbfinale. Gegner ist hierbei am Dienstag um 19:00 Uhr die TSG Pfeddersheim II – wie schon vor zwei Jahren. Gegen den Bezirksligisten hängen die Trauben hoch, verstecken braucht sich die Normannia jedoch nicht und die Lücke ist sicher nicht mehr so groß wie noch vor zwei Jahren, als man mit 3:5 den Kürzeren gegen die TSG-Reserve zog.

Die Normannia spielte mit: Hallermann, Wendel, D.Schäfer, Wach, Kruck, Aiglstorfer, P. Schäfer (61. Landua), Glaser, Möbius, Osei (46. Edel), Brewington (80. Uhl)