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Normannia scheidet gegen B-Klassist knapp mit 1:2 aus dem Pokal aus

Gegen den eine Liga höher beheimateten FSV 03 Osthofen musste sich der SVN nach einer rasanten Schlussphase letztlich mit 1:2 geschlagen geben. Eine verschlafene Anfangsphase und ein fragwürdiger Elfmeter führten zu zwei Osthofener Treffern, denen man letztendlich nur ein eigenes Tor entgegensetzen konnte. Dennoch war man gegen einen guten B-Klassisten über weite Strecken und vor allem in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft.

Die ersten Minuten gehörten dem FSV, auf Normannia-Seite war man wohl gedanklich noch in der Kabine. Schon nach wenigen Minuten nutzte Schüssler die Unsortiertheit der Normannen-Abwehr aus und netzte zum 0:1 ein. In der Folge fing sich der SVN wieder, was vor allem an der nun höheren Laufbereitschaft lag. Auch die Verteidigung um Patrick Ney war nun organisierter aufgestellt und ließ nur noch vereinzelte Osthofener Chancen zu. Selbst erarbeitete man sich nun auch Chancen, die beste ließ Steffen Graf ungenutzt, als er aus vollem Lauf knapp übers Tor zielte. Ein Kopfball an den Pfosten nach einer der zahlreichen Normannia-Ecken war ebenfalls zu verzeichnen.

Nach dem Seitenwechsel übernahm der SVN nun entgültig die Kontrolle über das Spiel und drängte Osthofen mehr und mehr in die eigene Hälfte. Gefährlich wurde es dennoch einige Male nach Standards oder Kontern des FSV. Die größeren Spielanteile hatte aber die Normannia, die diese zunächst nicht in Zählbares ummünzen konnte. Entweder fehlte der letzte Pass oder das Quäntchen Glück zum Ausgleich. Nicht so in der 86. Minute. Einen Ney-Freistoß aus dem Halbfeld bekam der FSV nicht aus der Gefahrenzone heraus, Brüne Lackmann schaltete schnell und staubte zum 1:1 ab. Die Freude auf Normannia-Seite währte jedoch nur kurz. Staufer drang nach einem Osthofener Konter in den Strafraum ein, kam im Zweikampf mit Steffen Graf zu Fall - Elfmeter. Eine durchaus zweifelhafte Entscheidung. Staufer bedankte sich und nutzte den Strafstoß zum 1:2. Ahmad Jibai im Normannen-Tor ahnte zwar die Ecke, war aber gegen den stramm und platziert getretenen Elfer machtlos. Der SVN warf nun noch einmal alles in die Waagschale und nach vorne, belohnt wurde man hierfür jedoch nicht.

Die Niederlage bedeutet das Ausscheiden im Pokal, auf die gezeigte Leistung lässt sich aber aufbauen. Nimmt man den vor allem in Hälfte zwei gezeigten Elan am Wochenende mit nach Rheindürkheim, ist sicherlich auch dort etwas zu holen. Dazu an dieser Stelle in Kürze mehr.

Für die Normannia spielten: Jibai, Lackmann, Ney, Lentz, Lieth (63. Pinel), Schmitt, Boßmeyer, Lim (80. Kromminga), Graf, Landua, Trahmer

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