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Ricardo Landua schnürt Viererpack - Gegner mit 5:0 noch gut bedient

Nach der durchwachsenen Vorbereitung war das was die Normannia am Sonntag ablieferte nicht unbedingt zu erwarten. Wille, Einsatz und Spielwitz zeichneten die konzentrierte Pfiffligheimer Leistung aus, Gegner Gimbsheim II hatte nicht den Hauch einer Chance. Dass die Altrheiner auf dem letzten Platz rangieren schmälert die Leistung des SVN heute auch nicht.

Vom Beginn an übernahm die Normannia auf heimischem Geläuf das Kommando und Daniel Möbius setzte die erste Duftmarke, Gimbsheims Keeper Humm parierte jedoch stark (3.). Der SVN ließ der Gimbsheimer Reserve kaum Luft zum Atmen und spielte gefällig nach vorne. Dass es mit dem Führungstreffer bis kurz vor der Pause dauerte lag teils an der schlampigen Chancenverwertung, teils kam der letzte Pass nicht an. Auch Keeper Humm hatte hier und da noch seine Finger im Spiel. So musste für das 1:0 ein Elfmeter herhalten. Nachdem Humm Normannia-Sturmtank Steffen Graf gelegt hatte, ließ sich Ricardo Landua nicht zwei mal bitten - 1:0 (39.). Als der Bann erst einmal gebrochen war, ließ Daniel Möbius nach schönem Spielzug direkt das 2:0 folgen (41.).

Nach dem Wechsel war die Normannia weiter am Drücker und Ricardo Landua lochte gut bedient von Ahmad Husseini zum 3:0 ein (55.). Auf 4:0 stellte direkt danach wieder Landua per Elfmeter, nachdem Ahmad Husseini im Sechzehner rüde gelegt wurde (57.). Bei Gimbsheim gingen nun teilweise die Köpfe endgültig runter und Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gäste. Weitaus mehr Tore waren möglich, Möbius, Wach oder Hornung verpassten jedoch teilweise sehr knapp. Das 5:0 blieb so wieder Ricardo Landua vorbehalten, der eine schöne Vorarbeit von Memis Saklican vergoldete (82.). Von Gimbsheim kam offensiv - außer einem noch abgefälschten Freistoß, der an die Latte knallte - nichts. Die sicher stehende Abwehr um die Innenverteidiger Milosh Lieth und Memis Saklican, der ein vielversprechendes Debüt für die Normannia gab, hatte Gimbsheims Offensive jederzeit im Griff.

Will man ein Haar in der Suppe finden, so könnte man die Chancenverwertung anführen. Hätte man alle genutzt, wäre ein zweistelliges Ergebnis durchaus drin gewesen. Es überwiegt jedoch der positive Eindruck, den die Normannia vor heimischem Publikum hinterließ; auch die eingewechselten Akteure fügten sich nahtlos mit guter Leistung ein. So steht man nun gemeinsam mit Rheindürkheim weiter auf dem zweiten Platz. Nächste Woche geht es in Neuhausen gegen die dort beheimatete TuS-Reserve wieder gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Dazu an dieser Stelle demnächst mehr.

Der SVN spielte mit: Hallermann, Schmitt (77. Hobe), Lieth, Saklican, Lentz, Schopper (63. Hornung), Berzati (51. Husseini), Wach, Möbius, Landua, S. Graf