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2:1-Sieg gegen Wiesoppenheim mit letztem Aufgebot - Unnötige Spannung in Hälfte zwei

Schon vor dem Spiel war klar, dass die Normannia nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Kurzfristig hatte man noch Patrick Graber ausgegraben, Hendrik Trahmer stand nach langer Verletzung gar direkt in der Startelf. Florian Graf - eigentlich für das Abwehren der Bälle zuständig - wurde in Hälfte sogar im Sturm gebracht. Unter diesem Umständen ist der 2:1-Sieg gegen die formstarken Wiesoppenheimer umso höher zu schätzen.

Und die erste Halbzeit begann auch ganz nach dem Geschmack der SVN-Anhänger. Timo Glaser brachte einen Eckball in den Fünfer, wo Jannes Wach völlig blank stand und zum 1:0 einköpfen konnte (6.). Die Normannia spielte weiter nach vorne und brachte die TuS-Abwehr ein ums andere mal in Verlegenheit. Für das 2:0 musste dann aber ein Elfmeter herhalten. TuS-Keeper Herrmann foulte Jannes Wach klar im Strafraum und konnte von Glück reden, nur Gelb zu sehen. Der Gefoulte trat selbst an und stellte auf 2:0 - Doppelpack (22.). Von Wiesoppenheim kam außer langen Bällen nicht viel, zwei Fernschüsse von Hasch gingen weit drüber. Auf der Gegenseite brachte die Normannia ebenfalls nicht mehr viel zustande, Daniel Möbius Fernschuss war eher als Field Goal einzustufen und schlug lediglich in der Pfrimm ein.

Mit der eigentlich beruhigenden 2:0-Führung für den SVN wurden die Seiten gewechselt. In Hälfte zwei ließ die Normannia den Gästen unnötigerweise viel mehr Raum im Mittelfeld. Und Wiesoppenheim begann nun Fußball zu spielen und näherte sich dem Normannia-Tor immer mehr. Ein paar Halbchancen später war es dann passiert: Die SVN-Abwehr ließ TuS-Torjäger Hasch zu viel Platz an der Strafraumkante und dieser schoss ins linke obere Eck zum 2:1-Anschlusstreffer ein. In der Folge kam die TuS noch mal auf und verbuchte nun deutliche Feldvorteile. Die Normannia pfiff aus dem letzten Loch, verteidigte nun hauptsächlich und konnte nur selten für Entlastung sorgen. Auf der Gegenseite ließ Wiesoppenheim jedoch die nötige Zielstrebigkeit vermissen und somit blieb's beim knappen Sieg für den SVN.

Man kann sicherlich souveräner gewinnen, dies interessiert jedoch nach der Saison keinen mehr. Das Wichtige, die drei Punkte, behält die Normannia zu Hause und steht im Saisonendspurt weiterhin sehr gut da. Am Donnerstag geht's zum Nachholspiel bei Ataspor Worms. Dazu in Kürze hier mehr.

Die Normannia spielte mit: Hallermann, Lentz, Saklican, Schmitt, Trahmer, Wach, Möbius, Husseini (70. Graber), Hornung (63. F. Graf), Glaser (76. Metzger), Berzati