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2:4-Niederlage gegen 1914 Pfeddersheim - SVN verbockt es gründlich

Gegen den bisher schlechtesten Gegner legte die Normannia eine Vorstellung zum Vergessen hin und verlor auch noch verdient. Eine desolate Abwehrleistung und fehlende Konzentration und Einstellung bescherten dem SVN gerade in dieser so heißen Saisonphase eine empfindliche Niederlage.

Vom Anpfiff weg versuchte die Normannia das Spiel an sich zu reißen, Pfeddersheim wehrte sich jedoch nach Kräften. Das Spielgeschehen fand größtenteils in der Hälfte der “14er“ statt, wirkliche Gefahr strahlte der SVN aber noch nicht aus. Nach 15 Minuten zielte Daniel Möbius nach Vorbereitung von Jannes Wach erstmals knapp drüber. Völlig überraschend dann die Führung für Pfeddersheim: Ein langer Ball hebelte die Normannia-Defensive aus, SVP-Torjäger Merkl war frei durch und schob zum 1:0 ein (22.). In der Folge wieder das gleiche Spiel wie zuvor, der SVN kesselte Pfeddersheim hinten ein, die Abschlüsse von Glaser und Möbius waren aber zu harmlos für Keeper Mines (27. & 28.). Der Rest der ersten Hälfte fiel unter die Kategorie “Grottenkick“. Der SVN zeigte nicht die Körpersprache, die es braucht, um in solchen Charakterspielen zu bestehen. Pfeddersheim war zwar spielerisch limitiert, jedoch präsent in den Zweikämpfen.

Nach dem Wechsel sah es zunächst nach der Wende aus, als Daniel Möbius schön bedient von Neuzugang Mahmut Yilmaz das 1:1  besorgte (48.). Seinem Tor folgte auf der Gegenseite jedoch der erneute Schock, als die Normannia-Abwehr wie ein Hühnerhaufen verteidigte und Siemens nur noch einzuschieben brauchte - 1:2 (50.). Und es kam noch dicker: Ähnlich konfus verteidigte der SVN auch kurz darauf, sodass Götz unbehelligt zum 1:3 einlochen konnte (53.). Im direkten Gegenzug markierte der stets bemühte Daniel Möbius das 2:3, nachdem ihn Ricardo Landua schön freigespielt hattte (54.). Die Normannia bemühte sich nun offensiv um den Ausgleich, fußballerisch war das Niveau allerdings im Keller. Den schwachen Gegner unterbot man teilweise noch, was Fehlpässe anbelangte. Der bezeichnende Schlusspunkt: Keeper Graf rasselte im Strafraum mt SVP-Torjäger Merkl zusammen - Elfmeter. Siemens setzte folgerichtig den Schlusspunkt unter ein Spiel zum Vergessen (89.).

Somit liegt die Normannia wieder auf dem dritten Platz und damit im Rennen um die Aufstiegsplätze hinter Leiselheim. Der unbedingte Wille, die Relegation zu erreichen, war heute auch nicht wirklich zu sehen. Nächste Woche geht es im letzten Spiel gegen Suryoye Worms, danach wird abgerechnet.

Die Normannia spielte mit: F. Graf, Berzati, Wach, Schmitt (34. Hornung), Möbius, Landua, Schopper, Saklican, S. Graf, Glaser (46. Yilmaz), Schmid