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6:0-Sieg am Klausenberg - Normannia mit Klasse-Toren

Mit Bravour hat die Normannia die schwere Auswärtsaufgabe beim FSV Abenheim gemeistert. Sage und schreibe sechs Tore schenkte man den Gastgebern ein, die wohl fairerweise gesagt auch nicht in Top-Besetzung antreten konnten. Dies soll jedoch nicht die Leistung des SVN  schmälern, der oft wie aus einem Guss spielte und teils herausragende Tore erzielte.

Bis zur 20. Minute passierte nicht viel. Die Normannia hatte leichtes Übergewicht, ein erster Torschuss von Abenheim aus der zweiten Reihe wurde sichere Beute von Florian Graf im Normannia-Kasten. In der Folge nahm die Partie jedoch gehörig Fahrt auf. FSV-Stürmer Weber köpfte zunächst an die Latte (20.), kurz darauf wurde Jona Aiglstorfers Schuss noch von der Linie gekratzt (21.). Ahmad Husseini hatte feine Vorarbeit geleistet. Auf der Gegenseite warf sich Christian Palade erfolgreich in einen Abenheimer Schuss (22.).  Nur drei Minuten später führte die Normannia: Daniel Möbius zog, schön über rechts fareigespielt von Dennis Krauberger, von der Strafraumkante ansatzlos ab und die Kugel schlug unhaltbar im linken Torwinkel ein. Nachdem kurz darauf ein Kopfball von Jona Aiglstorfer erneut von der Linie gekratzt wurde, waren in Minute 34. dann aller guten Dinge drei. Aiglstorfers Direktabnahme nach Klasse-Flanke von Möbius schlug zum 2:0 im Abenheimer Kasten ein.

Abenheim steckte nicht auf, vermochte jedoch keine zwingenden Torchancen herauszuspielen. Die Normannia blieb ihrerseits offensiv brandgefährlich und legte noch vor der Pause nach: Wieder Daniel Möbius tänzelte im Sechzehner durch drei Abenheimer hindurch und bediente Ahmad Husseini, der aus acht Metern die Nerven behielt - 3:0 (44.).

Nach der Pause probierte es Abenheim noch mal. Als die Normannia-Defensive ob einer vermeintlichen Abenheimer Abseitsstellung schon fast abgeschaltet hatte kam ein Abenheimer frei zum Abschluss, Florian Graf klärte jedoch zur Ecke (50.). Die Normannia packte nun ebenfalls noch eine Schippe drauf und verpasste zunächst das 4:0, dem Dennis Krauberger per Fernschuss noch am nächsten kam - drüber. Auf der Gegenseite näherte sich der FSV ebenfalls ein ums andere Mal gefährlich dem Normannia-Kasten, zielte jedoch ebenfalls vorbei oder blieb im Normannia-Abwehrverbund hängen. In der 73. trat Timo Glaser dann zum Freistoß an und zirkelte die Kugel mit Wucht und Effet genau in den Winkel - ein makelloser Freistoß und das 4:0 für den SVN.

Der geht rein - Timo Glaser beim Freistoß
Der schlägt ein: Timo Glasers (Nr. 99) Traumfreistoß auf dem Weg in den Torwinkel (73.). Quelle: SV Normannia Pfiffligheim

 

Danach bewies der eingewechselte Steffen Graf dass er es auch als Joker kann und lupfte die Kugel mit dem schwachen Linken über die Abenheimer Abwehr samt Keeper Schneider (77.) - 5:0. Die Vorarbeit hierzu leistete wiederum der heute wie entfesselt aufspielende Daniel Möbius. Die Normannia war nun wieder klar dominiererend. Als Patrick Graber kurz darauf vom als letztem Mann agierenden Heimann entscheidend gefoult wurde entschied der gut leitende Schiedsrichter Gauer auf Freistoß und Rot für Abenheim - auch ob des Spielstandes eine harte, nichtsdestotrotz regelkonforme Entscheidung. Dennis Krauberger legte sich die Kugel zurecht und drosch die Kugel mit Wucht und feiner Technik ins rechte Eck - 6:0 Normannia (83.).

Nächster Einschlag im Video (zum Starten Bild anklicken): Dennis Krauberger montiert die Kugel im Winkel. Quelle: SV Normannia Pfiffligheim

 

Bis zum Ende passierte nichts mehr. Abenheim verlegte sich in Unterzahl aufs Verteidigen um den Schaden zu begrenzen, die Normannia legte nicht mehr nach und Grauer pfiff pünktlich ab. Der SVN liegt nun gemeinsam mit drei weiteren Teams ganz vorne im Tableau, wobei Osthofen bereits drei Partien mehr absolviert hat. Eine schöne Momentaufnahme, aufgrund der vielen Spiele in den kommenden acht Wochen jedoch noch von geringer Aussagekraft. Bereits am Mittwoch trifft man auf Kellerkind Neuhausen II, das sich erstmals in dieser Saison vom letzten Tabellenplatz lösen konnte und die rote Laterne im direkten Duell (5:2) an Herrnsheim II abgab. Hierzu in Kürze an dieser Stelle mehr.

Für die Normannia spielte mit: F. Graf, Schmitt, Berzati (75. Saklican), Palade, Wach, Schmid (65. S. Graf), Aiglstorfer, Krauberger, Husseini (80. Graber), Möbius, Glaser

 

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