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Normannia-Stürmer trifft beim 3:2-Sieg doppelt - Osthofen spielt stark

Es lief bereits die 87. Spielminute der Partie des SV Normannia gegen den FSV 03 Osthofen und beide Teams schienen sich langsam aber sicher mit einem Unentschieden anfreunden zu müssen, als Timo Glaser über Linksaußen noch mal flankte. Den in den Fünfmeterraum segelnden Ball schien der ansonsten sichere FSV-Keeper Keim schon zu haben, bevor er ihm dann doch durch die Handschuhe glitt und der bereits lauernde Maurizio Scherer gedankenschnell einköpfte.

Jenes Tor bedeutete den 3:2-Heimsieg einer unter ihren Möglichkeiten agierenden Normannia, welcher gegen stark aufspielende Osthofener nicht ganz ohne Glück zustande kam.

Vor allem in Halbzeit eins agierte der SVN allzu verhalten, kam nicht in die Zweikämpfe und leistete sich Konzentrationsschwächen. In Minute zehn entschied Schiedsrichter Redmer dann auf Strafstoß für Osthofen. Max Schmitt erwischte FSV-Stürmer Schin, dessen Kollege Rrustemi zum 0:1 verwandelte. Kurz darauf zwang Scherer nach Traumpass von Julian Benz einen FSV'ler zum Eigentor - 1:1 (13.). Karimi nickte dann in der 20. Minute allzu freistehend eine Ecke zur erneuten Osthofener Führung ein, welche wiederum nur vier Minuten bestand. Diesmal wurde Maurizio Scherer gelegt, trat selbst an und stellte auf 2:2. Bis zur Pause hatte die Normannia das Spiel nicht wirklich im Griff, Osthofen blieb bei langen Bällen stets gefährlich. Im Aufbauspiel agierte der SVN zunächst zu behäbig und ideenlos und verschenkte viele Ball unnötig.

In Hälfte zwei bekam die Normannia dann vor allem im Mittelfeld allmählich mehr Kontrolle, wirkliche Chancen sollten aber bis in die Schlussphase auf sich warten lassen. Der FSV dagegen blieb vor allem bei Standards sowie über die linke Seite gefährlich und stellte die Normannia-Defensive vor einige knifflige Situationen. Als bereits die 82. Minute lief, hatten viele Normannia-Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen: Scherer überhastet und Schopper im zweiten Versuch zu ungenau ließen die Führung jedoch vorerst liegen. Wieder Scherer knallte das Leder kurz darauf auch noch aus 25 Metern an die Latte, bevor er es dann in der 87. Minute besser machte.

Ein holpriger Aufgalopp der Normannia, die es sicherlich besser kann und dies auch schon gezeigt hat. Die drei Punkte behält man trotzdem im Pfrimmpark, nach der Entstehung fragt am Ende der Saison keiner mehr. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt dem SVN auch nicht, bereits am Samstag geht es weiter mit der Partie gegen die TuS Neuhausen II. Dazu hier morgen mehr.

Für die Normannia spielten: Hallermann, Schmitt (70. Pauer), Berzati, Bauer (54. Schopper), Benz, Schmid, Aiglstorfer, Krauberger, Husseini (61. Glaser), Möbius, Scherer

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