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SVN gegen Gundheim II erst in Hälfte zwei anwesend

Das ging ja gerade noch mal gut! Gegen die Bezirksliga-Reserve des TSV Gundheim blieb die Vardaxis-Truppe in der ersten Halbzeit zunächst im Startblock hängen, zeigte dann aber in der zweiten Hälfte ihr Können. Nach 3 1/2-monatiger Winterpause wurde immerhin endlich wieder um Punkte gespielt, da der TSV auf den Westhofener Kunstrasen ausweichen konnte.

Nach der schleppend verlaufenen Vorbereitung mit unbespielbaren Plätzen, Grippe und Spielausfällen hatte die Normannia noch ordentlich Rost drauf. Dies äußerte sich in Hälfte eins in fehlender Spannung, fehlendem Esprit in der Offensive und mangelnder defensiver Konsequenz. Zwar hatte der SVN mehr vom Spiel, Gundheim jedoch verteidigte rigoros und ließ defensiv wenig zu. Während man auf Pfiffligheimer Seite zu oft nicht den einfachen Ball spielte, operierte der TSV vornehmlich mit langen Bällen. Das 1:0 für Gundheim resultierte aus solch einem langen Ball, den Höhn auf links annehmen und - nur zaghaft bedrängt - zum freistehenden Mahrwald in der Mitte flankte. Dieser schob ein - 1:0 Gundheim (18.).

Der Normannia fiel wenig ein, oft rieb man sich an der robusten Gundheimer Defensive auf und kam trotz Feldüberlegenheit nicht entscheidend zum Abschluss. Zu Beginn der zweiten Halbzeit packte die Normannia dann aber ein, zwei Schippen drauf und drängte Gundheim nun hinten rein. Der TSV blieb bei langen Bällen, welche die Normannen-Defensive jedoch ablief und so keine wirkliche Gefahr aufkam. Anders auf der Gegenseite: Die Normannia kam nun zu zwingenden Chancen, hatte mehrere gefährliche Standards. In der 65. Minute war es dann soweit, Ahmad Husseini ließ mehrere Gegenspieler stehen und steckte auf Timo Glaser durch, der setzte sich über rechts schön durch und lochte aus spitzem Winkel ein - 1:1. Kurz darauf köpfte Jona Aiglstorfer im Fünfer einen Freistoß aufs Tor, den Abpraller jagte Ahmad Husseini unter die Latte. Das Spiel war nun gedreht und die Normannia spielte weiter Fußball. Das 3:1 jedoch resultierte aus einem Standard. Jona Aiglstorfer legte sich die Kugel zurecht und zimmerte einen Freistoß sehenswert in den Winkel - Marke Traumtor (82.). Gundheim fiel offensiv nichts mehr ein, auch hinten konnte man die Normannia nicht mehr in Zweikämpfe verwickeln.

Trotz einem Rest Sand im Getriebe startet der SVN damit erfolgreich in das Spieljahr 2018. Man zieht dank der errungenen drei Punkte mit Ataspor auf Rang drei gleich, wo man am Wochenende zu Gast ist. Zu dieser Partie in Kürze hier mehr.

Die Normannia spielte mit: F. Graf, Schmitt, Pinel (67. Saklican), Berzati, Wach, Möbius, Krauberger, Husseini (76. Benz), Aiglstorfer, S. Graf (46. Glaser), Schmid

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