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Keine Glanzleistung in Hamm - Pinels Tor reicht

Nicht sein bestes Gesicht zeigte der SVN gegen den SV Rheingold Hamm, der magere 1:0-Erfolg entsprach letztlich auch der Leistung. Gegen spielerisch limitierte Hammer tat man sich auf dem holprigen Rasen lange schwer und siegte am Ende mit mehr Krampf als Kampf.

Die Normannia übernahm vom Anpfiff weg das Kommando und verlegte das Spielgeschehen zumeist in die Hammer Hälfte. Zu Anfang drückte sich die Überlegenheit der Gäste noch nicht in konkreten Torchancen aus, nach etwa zwanzig Minuten setze Timo Glaser nach schönem Dribbling den ersten gefährlichen Abschluss über das Tor. Kurz darauf war Steffen Graf frei durch, scheiterte aber am Torwart. Dazwischen sahen die ca. 60 Zuschauer viel Mittelfeldgeplänkel. Der SVN kam zumeist über außen, doch entweder kamen die Flanken zu ungenau oder fanden keinen Abnehmer. Den einzigen gefährlichen Angriff der bis dahin offensiv nicht stattfindenden Hammer setzten die Altrheiner beim Abschluss eines Konters am Tor vorbei. In der 38. Minute dann die dickste Möglichkeit des SVN: Timo Glaser setzte Hendrik Trahmer im Strafraum schön in Szene, dieser setze das Spielgerät allerdings an den kurzen Pfosten.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild, die Normannia legte nun noch eine Schippe drauf. Im Abschluss blieb man dann aber zunächst wieder zu ungenau, am knappsten setzte Steffen Graf den Ball aus sieben Metern neben das Tor, Francesco Pinels Schuss mit links war kurz darauf zu harmlos. Hamm verteidigte tapfer, kassierte dann aber in der 62. Minute doch das 0:1. Jannes Wach tankte sich im Rheingold-Strafraum schön über rechts durch, seine Hereingabe blockte ein Hammer Verteidiger genau vor die Füße von Francesco Pinel, der die Nerven behielt und einschob. Die Normannia machte weiter Druck, bis zu nächsten klaren Möglichkeit dauerte es allerdings bis zur 78. Minute, als Timo Glaser durchgebrochen war, jedoch nur die Latte streifte. Kurz darauf der erste Hammer Torschuss in Hälfte zwei, der sich jedoch eher als Schüsschen herausstellte und den ansonsten beschäftigungslosen Florian Graf vor keine Probleme stellte. Hamm wurde nun doch etwas aktiver, der SVN agierte mit dem knappen Vorsprung nicht mehr so drückend. Nachdem dann aber noch Köhler die Ampelkarte sah und Hamm nur noch zu zehnt agierte reichte das dann auch, um den Vorsprung zu halten. Kurz vor dem Abpfiff wurde Steffen Graf dann nochmal rüde umgesenst, was auch nicht mehr hätte sein müssen.

Sicherlich drei Punkte, die unter der Kategorie "Dreckiger Sieg" verbucht werden können, aber eben doch drei Punkte. Die nächsten Wochen werden nicht einfacher, mit einem  Stück mehr Konsequenz und Souveränität kann man solche Spiele auch deutlicher gestalten. Mund abputzen - weiter geht's.

Für die Normannia spielten: F. Graf, Schopper, Berzati, Lieth, Schmitt, Lentz, Trahmer, Wach, Glaser, S. Graf, Kromminga, Möbius, Boßmeyer, Pinel

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